Roter Baron – Fokker Dr.1 von Balsa USA/FUN Modellbau

Die Fokker Dr.1 ist mit ihrer Dreidecker-Auslegung sicherlich eines der ikonischsten
Flugzeuge in der Geschichte der Luftfahrt. Wolfgang Mache hat es im Maßstab 1:3
aus einem Bausatz von Balsa USA nachgebaut und berichtet.

Teil 3: Fertigstellung und Flugeigenschaften


In den ersten beiden Teilen habe ich über das Original, den Bausatz des M1:3-Modells, seinen Aufbau und die darin enthaltenen erheblichen Modifikationen an der Fokker Dr.1 berichtet. Diese umfassten strukturelle Verbesserungen wie auch Detailänderungen für eine bessere Transportmöglichkeit des Modells. Um die Fokker nun in die Luft zu bringen, sind noch das Finish und einige Detailausstattungen für einen guten optischen Eindruck am Boden sowie der RC- und Antriebseinbau nötig. Und dann geht es endlich aufs Flugfeld zum ersten Einsatzflug …


Finish
Wenn es um das bekannte Wischtarn geht, typisch für die Tarnung der deutschen Flugzeuge aus der WKI-Zeit, dann sollte man sich eine Anleitung in Achim Engels‘ Fokker-Museum holen; per YouTube oder direkt vor Ort in Wäschenbeuren. Anschauungsmuster mit Wischtarnlack sind dort vorhanden. Es ist gar nicht so schwer, das selbst herzustellen. Wenn es aber mit dem Finish sehr schnell, einfach und auch noch geruchslos gehen soll und zudem auch noch das Wischtarn oder eine andere aufwendige Farbgebung werden soll, nutzt man die entsprechend bedruckten Gewebefolien von FUN Modellbau. Diese werden genau nach Maß des Modells gefertigt und einfach aufgebügelt. Fertig. Und das sogar schon mit fertig aufgedruckten Schutzbändern über den Nähten auf den Rippen sowie Beschriftungen und Hoheitsabzeichen. Einfacher geht’s nicht. Man muss aber sehr exakt nach Bauplan ohne jegliche Abweichungen bauen, damit die Stoßlinien, Schutzbänder und Beschriftungen auch genau an ihrem Platz sitzen. Für eine individuelle Farbgebung sind auch die vielen, nicht an die Originale angelehnten Lackierungen der Replikas in den USA oder der Fokker-Staffel in Neuseeland gute Vorbilder. Durchaus attraktiv, aber auch aufwendig in der Herstellung und zum Teil mit erheblichem Lackieraufwand verbunden. Der Klassiker unter den Farbgebungen ist natürlich bei dieser Maschine die rote Version von Manfred von Richthofen – und das in vielen Ausprägungsgraden und Detailvarianten. Wie im Original die Farbe ausgesehen hat, kann man wieder im Fokker-Museum sehen. Hier werden auch die unterschiedlichen Lackaufträge bei Änderungen am Hoheitsabzeichen vom Eisernen Kreuz zum Balkenkreuz dargestellt. Und so richtig sorgfältig und …

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 6/2026 MFI Magazin.

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