Marktübersicht Einsteigermodelle aus Bausätzen

Während wir in MFI 3/2024 bereits auf fast fertige bzw. nur noch zu montierende Einsteigermodelle eingegangen sind, geht es hier um Modelle, die der Modellbauer noch größtenteils selbst aufbauen muss.

Der Flugmodellbau hat viele Facetten und man kann – wie auch sonst im Leben – das gleiche Ziel mit sehr unterschiedlichen Herangehensweisen erreichen. In unserer ersten Marktübersicht zum Thema Einsteigermodelle haben wir uns den – zumindest in meinem Umfeld – inzwischen üblichen Fertig- oder Fast-Fertig-Modellen gewidmet, die man mit wenig Bauaufwand in die Luft bekommen kann. Viele Vereine gehen tatsächlich aber auch den Weg, dem Einsteiger erst einmal das Bauen eines Modells näherzubringen. So bekommt er gleich zu Anfang viele Kenntnisse vermittelt, die ihm in seiner späteren Fliegerkarriere irgendwann wieder zugutekommen werden.

Auch kennt er so sein Modell in allen Details und kann es daher auch problemlos reparieren, wenn mal etwas dran sein sollte. Und ganz nebenbei lernt er das Modell so sicherlich auch mehr zu schätzen und geht entsprechend sorgsamer damit um. An diese Zielgruppe oder auch diejenigen, die vielleicht ihren Einstieg schon hinter sich haben, »angefixt« sind und nun auch mal ein Modell selbst aufbauen wollen, richtet sich diese Marktübersicht. 

Kriterien

Im Gegensatz zur ersten Übersicht kommen hier nun auch entsprechend andere Kriterien zu Anwendung. Die Modelle sollen schließlich vom angehenden Piloten selbst aufgebaut werden. Dabei soll der Aufbau aber auch ohne Expertenkenntnisse möglich sein. In Frage kommen daher Bausätze mit einfachen Rumpf- und Flügelgeometrien oder wie auch immer vorgearbeiteten Baugruppen (z.B. GfK-Rumpf oder auch fertig aufgebaute Komponenten – hier ARF bezeichnet). Zudem ist es natürlich wichtig, dass die Modelle auch im Flug von einem Einsteiger beherrschbar sind. Außerdem soll der Start unkompliziert und später auch ohne fremde Hilfe möglich sein. Damit fällt die Wahl auf Motormodelle und Motorsegler. Der Antrieb soll dem aktuellen Standard entsprechend elektrisch erfolgen. Der Einsteiger hat schon genug zu tun und sollte sich von daher nicht noch mit dem Einstellen eines Verbrenners beschäftigen müssen. Bezüglich des Preises haben wir dieses Mal kein Limit gesetzt, da alle Modelle grundsätzlich leer sind und die benötigte Ausstattung ausgesprochen unterschiedlich aussieht. Hier ist keine sinnvolle Vergleichbarkeit gegeben. 

Segler oder Motormodell?

In der Liste finden sich sowohl Segler als auch Motormodelle. Beide haben ihre Vor- und Nachteile. Motormodelle sind bodenstartfähig, so dass das gerade für Einsteiger teils gefährliche Abwerfen entfällt. Um gekehrt benötigt die Landung ein besseres Timing, damit das Modell nicht springt und auch das Fahrwerk nicht beschädigt wird. Da ist die Option der Rumpflandung wieder im Vorteil. Einfach ansetzen, ausgleiten und aufsetzen lassen. Das passt meistens und erlaubt auch mal eine etwas zu hohe Landegeschwindigkeit. Da muss man am Ende nach eigener …

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 5/2024 MFI Magazin.

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