Löthülsen von PowerBox

Das Verbinden von Kabeln mit dem Lötkolben und Lötzinn ist gängige Praxis in jeder Modellbauwerkstatt. Üblicherweise wird die Lötstelle danach mit einem Schrumpfschlauch gesichert. Jeder von uns kennt dabei folgendes Problem: die Lötstelle sieht gut aus, aber wo ist der Schrumpfschlauch? Der liegt dann nutzlos auf der Arbeitsplatte, weil man vergessen hat, diesen vorher auf das Kabel aufzuziehen. Noch ärgerlicher ist folgendes Szenario: Die Lötstelle sieht gut aus, der Schrumpfschlauch wurde auch nicht vergessen, lässt sich jetzt aber nicht mehr über die Lötstelle ziehen, weil er zu nah dran war und beim Löten durch die Hitze an der Lötstelle schon da geschrumpft ist, wo man ihn nicht gebrauchen kann. Wer jetzt behauptet, dass ihm das noch nie passiert ist, sollte trotzdem weiterlesen, ich glaube das eh nicht.

Genial einfach, einfach genial

PowerBox Systems hat mit seinen Löthülsen das Problem elegant gelöst, weil die Hülsen sowohl den Schrumpfschlauch als auch das Zinn für die Lötverbindung enthalten. Das funktioniert ganz einfach so:

Die zu verbindenden Kabel (bis max 1,5 mm Durchmesser) werden kurz abisoliert und von beiden Seiten so in die Löthülse geschoben, dass die abisolierten Stellen unter dem silbernen Ring (das ist das Lötzinn!) liegen. Jetzt wird die Löthülse mit einem Heißluftfön so lange erwärmt, bis das Lötzinn schmilzt und damit die beiden Kabelenden verlötet. Gleichzeitig ziehen sich die beiden weißen Ringe vor und hinter der Lötstelle zusammen, bilden so eine Zugentlastung und verhindern, dass die Löthülse, die jetzt die fertige Verbindung schützt, verrutscht. Das Erhitzen der Löthülse funktioniert auch mit einem Feuerzeug …


Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 2/2023 MFI Magazin.

Kommentare sind geschlossen.