Hornet Engines HE125 »built in Germany«

Der Motorhersteller Hornet mit Sitz in Waldstetten bei Stuttgart ist noch recht neu am Markt. Trotzdem genießen die Motoren bereits einen sehr guten Ruf bei den Kunden. Als es darum ging, eine CARF Extra 330LX zu motorisieren, fiel die Wahl auf den HE125. Wir stellen das Aggregat vor und haben zudem einen Blick hinter die Kulissen des Herstellers geworfen.


Nachdem uns die in dieser Ausgabe vorgestellte CARF Extra 330LX mehr oder weniger spontan »zugelaufen« war, standen wir unter anderem vor der Frage, welcher Motor in dem Modell für Vortrieb sorgen soll. Da wir schon seit der ProWing 2025 ein Auge auf den Zweizylinder-Boxer HE125 von Hornet Engines geworfen hatten und dieser nach einem etwas längeren Lieferengpass wieder verfügbar war, fiel die Wahl auf das Triebwerk des noch recht neuen Herstellers aus Waldstetten bei Stuttgart. Dort werden die Motoren auch montiert und sogar probeweise gelaufen, sodass man einen einbaufertigen und eingestellten Antrieb erhält, auf den man laut Aussage der Teampiloten direkt »draufkloppen« kann, wenn es denn unbedingt sein muss. Mit einem Preis von 1.099 Euro liegt der Motor dabei preislich auf einem Niveau mit beispielsweise dem beliebten GP-123 und ist sogar deutlich preiswerter als ein DA-120.


Erster Eindruck
Als das Objekt der Begierde kurz nach der Bestellung bei uns eintraf, wurde voller Vorfreude direkt der Karton geöffnet. In diesem findet man, in Luftpolsterfolie und Styropor verpackt, den Motor mit Zündkerzen, die Zündung, 20-mm-Motordistanzen, Auslassdichtungen und Schrauben. Zugegebenermaßen war die Verpackung nicht auf dem Niveau, das man von Produkten aus China kennt, bei denen es fertige Einsätze für alle Komponenten gibt. Aber alles war sicher untergebracht, sodass auf dem Transportweg nichts beschädigt werden konnte. Und darauf kommt es ja letztlich an. Der Motor strahlt den Kunden in glänzendem Aluminium an. Das zweiteilige Motorgehäuse, die Zylinder sowie deren abnehmbare Köpfe sind äußerst sauber aus dem Vollen gefräst. Das ergibt eine gänzlich andere Optik als bei Gussteilen. Die Anschlussmaße für die Luftschraube entsprechen mit einem 10-mm-Motorwellenstummel und dem 29-mm-M5-Lochkreis dem Standard in dieser Motorgröße. Der Walbro-Vergaser vom Typ WJ145 kommt so auch bei anderen Herstellern zum Einsatz und darf als bewährt bezeichnet werden. Die Zündung stammt von RCEXL, wo auch viele andere Motorenbauer ihre Zündungen beziehen. Die beiliegende Anleitung in deutscher Sprache enthält neben Hinweisen zu Betrieb, Wartung und …

⇢Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 5/2026 MFI Magazin.

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